Astaxanthin ist ein rotes Carotinoid aus der Familie der Xanthophylle. Der deutsche Chemiker Richard Kuhn isolierte bereits 1933 verwandte Pigmente aus Hummerschalen und charakterisierte und benannte Astaxanthin 1938 als eigenständiges Carotinoid. In der Natur wird es von der Süßwasser-Mikroalge Haematococcus pluvialis gebildet, die den Farbstoff zum Schutz vor UV-Strahlung, Nährstoffmangel und hohem Salzgehalt produziert.
Astaxanthin begegnet Dir wahrscheinlich öfter, als Dir bewusst ist: Es ist der Farbstoff, der Lachs, Garnelen und Flamingos ihre rötliche Farbe verleiht. Diese Tiere bilden den Stoff nicht selbst, sie nehmen ihn über die Nahrungskette auf.
Astaxanthin Nebenwirkungen: was Du wissen solltest
Astaxanthin gilt als sicher. Die EFSA stuft eine tägliche Gesamtaufnahme von bis zu 8 mg als unbedenklich ein, und klinische Studien mit über 2000 Teilnehmenden, teilweise über ein Jahr hinweg, bestätigen eine gute Verträglichkeit.
In sehr hohen Dosen kann in seltenen Fällen eine milde, harmlose orange-rötliche Verfärbung der Haut (Carotenodermie) auftreten. Sie verschwindet von selbst, sobald die Einnahme beendet wird.
Astaxanthin kann eine leicht blutverdünnende Wirkung haben. Wenn Du bereits blutverdünnende Medikamente wie Marcumar oder Warfarin einnimmst, sprich die Einnahme vorab mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin ab.
Astaxanthin Dosierung: so nimmst Du es richtig ein
Klinische Studien arbeiten meist mit Dosierungen zwischen 4 und 12 mg täglich. Die EFSA empfiehlt, die tägliche Gesamtaufnahme aus Nahrung und Nahrungsergänzung zusammen bei maximal 8 mg zu halten.
Astaxanthin ist fettlöslich, daher wird es am besten zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen. Diese kleine Gewohnheit verbessert die Aufnahme im Körper spürbar.
Astaxanthin kaufen: worauf Du achten solltest
Es gibt einen Qualitätsunterschied bei Astaxanthin, den viele Käufer:innen gar nicht auf dem Schirm haben.
Natürlich statt synthetisch: Der größte Teil des weltweit verkauften Astaxanthins wird synthetisch aus petrochemischen Ausgangsstoffen hergestellt und vor allem in der Aquakultur eingesetzt, etwa zur Fütterung von Zuchtlachs. Für die Nahrungsergänzung ist natürliches Astaxanthin aus Haematococcus pluvialis klar die bessere Wahl: Studien zeigen eine höhere antioxidative Aktivität, und es ist die Form, die in klinischen Studien am Menschen verwendet wird. In Synergo basis setzen wir ausschließlich auf natürliches Astaxanthin aus dieser Mikroalge.
Extraktionsmethode: Eine schonende CO2-Extraktion erhält die empfindliche Molekülstruktur besser als Verfahren mit chemischen Lösungsmitteln.
Laborprüfung: Seriöse Hersteller belegen den tatsächlichen Astaxanthin-Gehalt und die Reinheit ihres Extrakts mit aktuellen Analysezertifikaten (CoA).
Astaxanthin in Synergo basis
In Synergo basis ist Astaxanthin Teil unserer sorgfältig komponierten Algenmischung, gemeinsam mit Chlorella vulgaris und Spirulina platensis. Wie oben beschrieben verwenden wir ausschließlich die natürliche, hochwertigere Form aus Haematococcus pluvialis. Eine Tagesportion enthält 2,4 mg Astaxanthin.
Synergo basis ist dabei weit mehr als ein reines Algenpräparat: Astaxanthin wirkt hier im Zusammenspiel mit über 40 weiteren, sorgfältig aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffen, konzipiert für eine langfristige, tägliche Unterstützung und nicht für die hochdosierte Einzelwirkung, wie sie in manchen klinischen Studien untersucht wird.
Häufige Fragen zu Astaxanthin
Ist das Astaxanthin im Lachs dasselbe wie in Nahrungsergänzungsmitteln?
Chemisch gesehen ja, die Herkunft unterscheidet sich jedoch. Lachse bilden Astaxanthin nicht selbst, sie nehmen es über Krill und andere Meeresorganismen auf, die es wiederum aus Mikroalgen beziehen. Nahrungsergänzungsmittel wie Synergo basis gewinnen Astaxanthin direkt aus der Alge Haematococcus pluvialis, vegan und ohne Umweg über die Nahrungskette.
Ist Astaxanthin vegan?
Ja, sofern es aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis stammt, wie es bei Synergo basis der Fall ist. Astaxanthin aus Krill- oder Fischöl ist hingegen nicht vegan.
Kann Astaxanthin die Lebergesundheit unterstützen?
Das gehört aktuell zu den aktivsten Forschungsfeldern rund um Astaxanthin. In Labor- und Tierstudien aktiviert Astaxanthin den körpereigenen Nrf2-Signalweg, ein zentrales zelluläres Abwehrsystem gegen oxidativen Stress, und schützt nachweislich Leberzellen vor Fibrose und Entzündung. Diese mechanistische Grundlage ist gut dokumentiert und macht die Lebergesundheit zu einem vielversprechenden Beobachtungsfeld.
Die Datenlage beim Menschen ist bislang gemischter: Eine Studie bei Personen mit diagnostizierter Fettleber zeigte nach 24 Wochen keine signifikante Veränderung der Leberwerte, während Studien an gesunden Personen kleine, unauffällige Verschiebungen einzelner Marker zeigten. Die klinische Bestätigung der vielversprechenden Grundlagenforschung steht noch aus, wir verfolgen dieses Feld mit echtem Interesse weiter.
Kann Astaxanthin bei Krebs helfen?
Es gibt spannende frühe Laborforschung, in Zell- und Tierstudien, zu den antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Astaxanthin im Zusammenhang mit Krebszellen, ein Feld mit noch viel Potenzial. Robuste klinische Studien am Menschen fehlen bislang jedoch. Astaxanthin ist keine Krebsbehandlung und kein Ersatz für medizinische Versorgung. Bei einer Krebserkrankung sollte die Einnahme von Astaxanthin immer vorher mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin besprochen werden.
Kann Astaxanthin bei Gelenkbeschwerden helfen?
Erste klinische Studien bei Menschen mit Kniearthrose zeigten unter Astaxanthin eine Verbesserung der Schmerzwerte gegenüber Placebo. Das ist ein spannendes Forschungsfeld, Astaxanthin ist jedoch keine Behandlung für Arthrose und kein Ersatz für ärztliche Versorgung. Bei bestehenden Gelenkbeschwerden lohnt sich immer ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Wie schnell wirkt Astaxanthin?
Bei Augenermüdung berichten Studienteilnehmende bereits nach rund vier Wochen von spürbaren Verbesserungen. Effekte auf Haut und sportliche Regeneration zeigen sich meist nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme. Wie bei den meisten pflanzlichen Nährstoffen zahlt sich konsequente, langfristige Einnahme am meisten aus.