Bambus-Silizium

Bambus-Silizium
Wissenswertes zu Silizium

Das lebenswichtige Spurenelement Silizium (chem. Silicium bzw. Si) kommt im menschlichen Organismus in jedem Gewebe vor. Besonders wichtig ist es für schnell wachsendes Gewebe wie Haar, Haut, Nägel, aber auch für Bindegewebe, Knochen und Gelenke ist es unverzichtbar. Wenn auch unsere Erde zu etwa 15 Massenprozent aus Silizium besteht (der Erdmantel setzt sich zu einem beträchtlichen Anteil aus silicatischen Gesteinsschmelzen zusammen, es liegt in der Erdkruste in Verbindung mit Sauerstoff als Siliziumoxid (SiO2) vor), kommt es in der für uns gut verwertbaren organisch gebundenen Form nur in wenigen Lebensmitteln vor und wird dazu noch häufig bei der Verarbeitung der Lebensmittel zerstört. Da der Körper Silizium nicht selbst herstellen kann, ist Siliziummangel heutzutage keine Seltenheit. Auch mit dem Alter sinkt in der Regel der Siliziumgehalt im Organismus. D.h. typische Alterungserscheinungen wie degenerative Gelenkserkrankungen und Bandscheibenleiden sowie ein weniger elastisches Bindegewebe und altersbedingte Faltenbildung sind unter anderem die Folge eines sinkenden Siliziumgehalts im Körper.

Organisch gebundenes Bambus-Silizium.  Pflanzen nehmen Silizium über ihre Wurzeln aus dem Erdreich auf und bauen es in ihre organische Zellmatrix als strukturgebendes und wasserhaltendes (hygroskopisches) Element ein. Im Vergleich zu nicht organisch gebundenem Silizium hat Pflanzensilizium eine geringere Partikelgröße. Diese ist nicht nur für die Aufnahme des Siliziums in die Pflanzenzellen notwendig, sondern die kleineren Partikel sorgen auch beim Menschen für eine höhere Bioverfügbarkeit (ca. 40%).
Da der Bambus (Bambusa arundinacea) besonders gut darin ist, Silizium aus dem Boden aufzunehmen, hat Bambus einen vergleichsweise hohen organischen Silizium-Gehalt von 75 bis 80% – dieser ist auch für die hohe Elastizität und Festigkeit von Bambus verantwortlich. Silizium aus Bambus ist für uns Menschen nicht nur besonders gut bioverfügbar, sondern auch allgemein gut verträglich.

Wirkung von Silizium

Das Bindegewebe von Haut, Knorpeln, Sehnen und Bandscheiben erhält dank der strukturgebenden Eigenschaften von Silizium seine elastische Stabilität. Ein gesundes, festes Bindegewebe ist die Voraussetzung für straffe Haut, kräftiges Haar und feste Fingernägel.

Ohne Silizium verliert das Bindegewebe seine Festigkeit und Elastizität, die Haut erschlafft (Bindegewebsschwäche), Gelenksknorpel verschleißen und Bandscheiben verlieren ihre Elastizität. Neben Hautalterung/Faltenbildung, brüchigen Fingernägeln, glanzlosem Haar und unschöner Orangenhaut (Cellulite) können auch Rückenbeschwerden, Bandscheibenvorfälle und chronisch-degenerativen Gelenksbeschwerden (Arthrose) Zeichen von Siliziummangel sein.

Wasserhaushalt.  Dank seiner hohen Wasserbindungsfähigkeit trägt Silizium zur Erhaltung eines ausgeglichenen Wasserhaushaltes in den Bindegewebszellen bei.

Herz-Kreislaufsystem.  Blutgefäße müssen zum einen fest genug sein, um dem Blutdruck standzuhalten, andererseits müssen sie elastisch für den pulsierenden Blutfluss sein. Dazu benötigen sie Silizium. Siliziummangel kann zur Verhärtung von Blutgefäßen führen und damit den Blutfluss und mit ihm die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen. Weitere Folgen von spröden Blutgefäßen können Mikro-Rupturen im Endothel sein, die zu chronischen Entzündungen, Arteriosklerose und Gefäßverschlüssen führen können.

Knochen- und Zahngesundheit.  Zusammen mit Vitamin K und D unterstützt Silizium die Einlagerung von Calcium in die Knochen. Es ist somit wesentlich für die Biosynthese (Reifung) der Knochenmatrix und beugt Osteoporose vor. Auch für die Zähne ist Silizium gemeinsam mit Calcium ein wichtiger Baustoff und unterstützt die Bildung und Erhaltung gesunder Zähne sowie die Kollagenbildung im Bindegewebe von Zahnfleisch und Kieferbereich.

Immunsystem.  Silizium aktiviert die Bildung von T-Lymphozyten (T-Helferzellen) sowie von Fresszellen (Phagozyten) im Rahmen der körpereigenen Immunabwehr gegenüber malignen Mikroorganismen (wie schädliche Bakterien, Pilze und Viren).