Bambus-Silizium

Bambus-Silizium

Silizium Wirkung

Das Bindegewebe von Haut, Knorpeln, Sehnen und Bandscheiben erhält dank der strukturgebenden Eigenschaften von Silizium (Kieselsäure) seine elastische Stabilität. Ein gesundes, festes Bindegewebe ist die Voraussetzung für straffe Haut, kräftiges Haar und feste Fingernägel.

Ohne Silizium verliert das Bindegewebe seine Festigkeit und Elastizität, die Haut erschlafft (Bindegewebsschwäche), Gelenksknorpel verschleißen und Bandscheiben verlieren ihre Elastizität. Neben Hautalterung/Faltenbildung, brüchigen Fingernägeln, glanzlosem Haar und unschöner Orangenhaut (Cellulite) können auch Rückenbeschwerden, Bandscheibenvorfälle und chronisch-degenerativen Gelenksbeschwerden (Arthrose) Zeichen von Siliziummangel sein.

Wasserhaushalt

Dank seiner hohen Wasserbindungsfähigkeit trägt Silizium zur Erhaltung eines ausgeglichenen Wasserhaushaltes in den Bindegewebszellen bei.

Herz-Kreislaufsystem

Blutgefäße müssen zum einen fest genug sein, um dem Blutdruck standzuhalten, andererseits müssen sie elastisch für den pulsierenden Blutfluss sein. Dazu benötigen sie Silizium. Siliziummangel kann zur Verhärtung von Blutgefäßen führen und damit den Blutfluss und mit ihm die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen. Weitere Folgen von spröden Blutgefäßen können Mikro-Rupturen im Endothel sein, die zu chronischen Entzündungen, Arteriosklerose und Gefäßverschlüssen führen können.

Knochen- und Zahngesundheit

Zusammen mit Vitamin K und D unterstützt Silizium die Einlagerung von Calcium in die Knochen. Es ist somit wesentlich für die Biosynthese (Reifung) der Knochenmatrix und beugt Osteoporose vor. Auch für die Zähne ist das Spurenelement gemeinsam mit Calcium ein wichtiger Baustoff und unterstützt die Bildung und Erhaltung gesunder Zähne sowie die Kollagenbildung im Bindegewebe von Zahnfleisch und Kieferbereich.

Immunsystem

Silizium aktiviert die Bildung von T-Lymphozyten (T-Helferzellen) sowie von Fresszellen (Phagozyten) im Rahmen der körpereigenen Immunabwehr gegenüber malignen Mikroorganismen (wie schädliche Bakterien, Pilze und Viren).

Wissenswertes zu Silizium

Das lebenswichtige Spurenelement (chem. Silicium bzw. Si) kommt im menschlichen Organismus in jedem Gewebe vor. Die Säure von Siliziumdioxid wird auch als Kieselsäure bezeichnet. Besonders wichtig ist es für schnell wachsendes Gewebe wie Haar, Haut, Nägel, aber auch für Bindegewebe, Knochen und Gelenke ist es unverzichtbar. Unsere Erde besteht zu etwa 15 Massenprozent aus Silizium: Der Erdmantel setzt sich zu einem beträchtlichen Anteil aus silicatischen Gesteinsschmelzen zusammen und es liegt in der Erdkruste in Verbindung mit Sauerstoff als Siliziumoxid (SiO2) vor. In der für uns gut verwertbaren organisch gebundenen Form ist es leider trotzdem nur in sehr wenigen Lebensmitteln zu finden und wird dazu noch häufig bei der Verarbeitung der Lebensmittel zerstört.

Organisch gebundenes Bambus-Silizium

Pflanzen nehmen Silizium über ihre Wurzeln aus dem Erdreich auf und bauen es in ihre organische Zellmatrix als strukturgebendes und wasserhaltendes (hygroskopisches) Element ein. Im Vergleich zu nicht organisch gebundenem Silizium hat Pflanzensilizium eine geringere Partikelgröße. Diese ist nicht nur für die Aufnahme des Spurenelements in die Pflanzenzellen notwendig, sondern die kleineren Partikel sorgen auch beim Menschen für eine höhere Bioverfügbarkeit (ca. 40%).

Da der Bambus (Bambusa arundinacea) besonders gut darin ist, Silizium aus dem Boden aufzunehmen, hat Bambus einen vergleichsweise hohen organischen Silizium-Gehalt von 75 bis 80% – dieser ist auch für die hohe Elastizität und Festigkeit von Bambus verantwortlich. Silizium aus Bambus ist für uns Menschen nicht nur besonders gut bioverfügbar, sondern auch allgemein gut verträglich.

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